Multitasking: Synchronität als kulturelle Praxis
Die Ausstellung Multitasking präsentiert zeitgenössische künstlerische Positionen, die die kulturelle Praxis des synchronen Rezipierens und Handelns thematisieren. Im Zentrum steht die Frage nach den technischen, sozialen und psychischen Folgen der zunehmenden Beschleunigung und Verdichtung von Informationen.
Die Synchronität des zeitgenössischen mediengestützten Alltags führt dazu, dass Multitasking nahezu alle Lebensbereiche durchdringt und insbesondere Wahrnehmung, Kommunikation und Interaktion beeinflusst. Die Ausstellung präsentiert daher das Phänomen Multitasking als Metapher, um die aktuellen, tiefgreifenden Veränderungen in Ökonomie, Medien und Gesellschaft zu beschreiben. Eine Ausstellung der Arbeitsgruppe Fotografie der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK), Berlin